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  • Ben der Fuchs und die Pfeife der Ideen

    Ben der Fuchs und die Pfeife der Ideen

    Ben der Fuchs studierte Online-Redaktion an der TH Köln. Jeden Morgen setzte er sich mit seinem Laptop in die Bibliothek, klappte die Ohren nach vorn und schrieb an neuen Artikeln.

    Seine Kommilitoninnen und Kommilitonen staunten oft. Denn Ben konnte schneller tippen als jedes Eichhörnchen Nüsse sammeln konnte.

    „Heute brauchen wir eine Reportage über das Leben im Wald“, sagte seine Professorin.

    Ben nickte ernst. Nach der Vorlesung setzte er sich unter eine alte Kastanie, holte seine Pfeife hervor und paffte nachdenklich kleine Rauchkringel in die Luft.

    „Hm“, murmelte er. „Eine gute Geschichte braucht einen starken Einstieg.“

    Da kam Greta, die Dachs-Studentin, vorbei. „Ben, hast du schon eine Idee?“

    Ben blinzelte schlau. „Vielleicht schreibe ich über Tiere, die nachts arbeiten. Die Eule als Nachrichtensprecherin, der Igel als Faktenchecker und der Waschbär als Bildredakteur.“

    Greta lachte. „Das klingt nach einer perfekten Online-Reportage!“

    Ben öffnete sein Schreibprogramm und legte los. Er schrieb eine Überschrift, baute Zwischenüberschriften ein, suchte passende Bilder heraus und prüfte jede Quelle zweimal. Nur die Pfeife lag neben ihm und qualmte gemütlich vor sich hin.

    Am Abend präsentierte Ben seinen Text. Die Professorin lächelte.

    „Sehr gut, Ben. Anschaulich, sauber recherchiert und mit einem klaren roten Faden.“

    Ben verbeugte sich höflich mit seinem buschigen Schwanz.

    Und als die Sonne über Köln unterging, spazierte Ben zufrieden nach Hause. In seiner Tasche steckte eine Eins, im Kopf die nächste Idee und in der Pfeife ein letzter kleiner Rauchkringel.